Ofentransformator: warum er in der Schmelzanlage zählt

Der Ofentransformator ist ein wichtiger Teil der kompletten Induktionsschmelzanlage.
Er bildet die elektrische Schnittstelle zwischen dem Werksnetz und der Mittelfrequenz-Stromversorgung.
Transformator und Stromversorgung
Der grundsätzliche Aufbau ist:
Werksnetz → Ofentransformator → Mittelfrequenz-Stromversorgung → Kondensator → Induktionsspule
Jede Stufe muss zur nächsten passen.
Auswahl des Transformators
Wichtige Größen sind:
- Eingangsspannung
- Ausgangsspannung
- Bemessungsleistung
- Frequenz
- Ofenkapazität
- Ausführung der Stromversorgung
- Anforderungen der elektrischen Installation
Große Ofenanlagen
Mit steigender Ofenkapazität wird das elektrische System anspruchsvoller.
Große Öfen mit 20, 30 und 40 Tonnen brauchen sorgfältig ausgelegte Transformatoren und Stromversorgungen.
Angepasste Ausführung
Die Anforderungen an den Ofentransformator unterscheiden sich von Projekt zu Projekt.
Er wird nach der tatsächlichen Stromversorgung und Ofenausführung gewählt und nicht nach einer allgemeinen Typenliste.
Gesamtauslegung
Wer den Transformator liefert, sollte das elektrische Ofensystem insgesamt verstehen.
Dann lassen sich Transformator, Stromversorgung, Kondensatorbatterie und Induktionsspule aufeinander abstimmen.
Fazit
Der Ofentransformator verbindet das Netz mit dem Schmelzofen.
Bei einem Gesamtprojekt gehört seine Auswahl zur elektrischen Gesamtauslegung.
